Archiv für April 2013

Letzte Infos

Alles steht in den Startlöchern: Platten sind sortiert, Luftballons eingepackt und Redebeiträge geschrieben. Damit auch wirklich alles glatt geht und da wir und unsere Aktionen immer wieder von Repression betroffen sein können haben wir einen Ermittlungsausschuss (EA) eingerichtet. Ruft dort an falls ihr eine Festnahmen beobachtet oder selbst betroffen seid. Der EA kümmert sich um euch und stellt euch im Fall der Fälle Anwält_innen zur Seite.

Telefonnummer des EA: 0176 988 25 800

Weitere Tipps für Demos und zum Umgang mit der Polizei gibts in der Broschüre Was tun wenn’s brennt? Ausgabe 2011 (1.64 MB).

Bringt bitte nur Plastikflaschen mit, da Glasflaschen auf Demonstrationen grundsätzlich nicht erlaubt sind. Eure Mate könnt ihr euch ja umfüllen.

Ansonsten gilt: Die Demo wird nur dann eine gute Tanzdemo wenn ihr eine daraus macht! Seid kreativ und lasst euch was einfallen! Gemeinsam lassen wir es krachen!

Wir präsentieren: das Line-up

Musik auf die Ohren gibt es auf unserer antikapitalistischen Nachttanzdemo am morgigen 30. April von:

  • Laubsägenmassaker III (Elektropunk)
  • DJ Robmotorik (Dub, Drum‘n Bass, Techno)
  • DJ Kalleleon (nobordersounds)

Kommt gut gelaunt und packt eure Tanzschuhe ein!

Interview mit Radio F.R.E.I.

Am 30. April startet 18 Uhr eine Nachttanzdemo vom Erfurter Hauptbahnhof. Das Motto lautet „Lasst’s krachen – soziale Revolution statt autoritärer Krisenbewältigung“. Im Interview spricht Paul Mueller, über die Krisenhaftigkeit des Kapitalismus, Kritik und Wünsche für eine zukünftige Gesellschaft.

Mehr bei Radio F.R.E.I.

Arbeit in der Krise

Aufruf der AG17 zur Nachttanzdemo am 30.4. in Erfurt

Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, wird sich auch in Erfurt getroffen, um für „Arbeit, Recht und Freiheit“ zu demonstrieren. Stopp! Das ist das Motto der Nazis. Der DGB fordert „Gute Arbeit. Gesicherte Rente. Soziales Europa.“, bestimmt nicht nur für Deutsche, allerdings Arbeit als „zentrales Element der Teilhabe und somit persönliche[r] Verwirklichung“ (Aufruf). Was nichts anderes heißt, als dass der DGB fordert, gesellschaftliche Teilhabe setze Arbeit voraus, sonst… Ja was?
Die derzeitige Krise ist kein Aufflackern von Symptomen, die sich durch Regulierungen und Sparmaßnahmen in den Griff kriegen lässt. Die aktuelle Krisensituation ist eine strukturelle Krise des Kapitalismus. Jener macht durch Rationalisierungen bei nahezu gleich bleibenden Profiten lebendige, abstrakte Arbeit überflüssig; und damit auch Menschen und deren Teilhabe. Da Arbeit im Kapitalismus das einzige Mittel zu Existenzsicherung darstellt, müssen viele ohne oder mit sehr eingeschränkten Reproduktionsmöglichkeiten zurecht kommen. (mehr…)

Kapitalismus tötet – Kampf dem Kapitalismus!

Ein Auf­ruf zur De­mons­tra­ti­on „Lasst‘t kra­chen! So­zia­le Re­vo­lu­ti­on statt au­to­ri­tä­rer Kri­sen­be­wäl­ti­gung!“ am 30.​4.​2013 in Er­furt von Ein­zel­per­so­nen aus dem In­fo­la­den Sabotnik.

Ro­se­ma­rie Fliess ist tot. Sie starb am 11. April 2013 in Ber­lin, zwei Tage nach­dem sie wegen Miet­schul­den aus ihrer Woh­nung ge­wor­fen wurde. Dass der Ka­pi­ta­lis­mus Opfer for­dert, ist nichts neues. In Spa­ni­en und Grie­chen­land sind Selbst­mor­de von Kri­sen­op­fern fast schon All­tag, welt­weit ver­hun­gert alle drei Se­kun­den ein Mensch. Dass Ka­pi­ta­lis­mus arm und krank macht, ist im Sys­tem an­ge­legt – schließ­lich geht es im Kern nicht darum, Be­dürf­nis­se zu be­frie­di­gen, son­dern das Pro­fit­ka­rus­sell am Lau­fen zu hal­ten. Wie die Kri­sen­dy­na­mik im Ein­zel­nen aus­sieht, ist al­ler­dings eine Frage von Kämp­fen. (mehr…)